datenschmutz - Social Marketing, Pro-Blogging und medien.kultur.technik
 
Gerald Bäck, Kaiser der Foursquare-Badges Peter Kühnberger wbf2009-186 Im Anschluss an die Keynotes diskutierten die Vortragenden mit dem Publikum. Max Scheugl, Helge Fahrnberger
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datenschmutz Adventkalender: jeden Tag 1 Stofftier zu gewinnen!

Windows 8: Telegramm aus Kalifornien

online seit 248 days ago, geschrieben von , 6 Kommentare

Ich sitze im fünften Stock des Hilton und schaue durch die Glaswand meines Zimmers auf hohe, ein wenig dürr wirkende Palmen sowie das dahinter liegenden Conference Center: die Palmen dürsten, weil’s hier seit über 6 Wochen nicht geregnet hat, das -Zentrum läuft im Hochbetrieb: lud zur ersten /// , die heute mit Steven “Windows Chief” Sinofskys begann.

anaheim 2068 600x438 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien

Mit beschreitet Microsoft neue und äußerst gut durchdachte Wege – und überrascht mit der Antithese zum Mobile-Dogma des vorigen Jahrtaustends. Agile -Greise erinnern sich an die wilden Neunziger, als das noch von Cattle-Farmern, Outlaws und Glücksrittern bewohnt war und Microsoft mit Windows Mobile das erste Smart-Phone OS getreu dem großen Vorbild modellierte. Diesmal wiederholt sich Konzerngeschichte nicht, sondern kehrt sich quasi um: standen seinerzeit die Desktop-Windows-Varianten 95/98 für das Hostentaschen-OS Pate, so orientiert sich deismal der große Bruder Windows 8 visuell penibelst an der Oberfläche des WinPhone Seven! Der neue Startscreen macht Sie sicher:

anaheim 2090 600x393 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien Diesen Beitrag weiterlesen

6 Kommentare - neuester vom 1. März 2012:
Schreibst Du denn keine Beiträge mehr auf Deinem Blog? LG, Alexander Stocker
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Zwei recht unfreiwillig recht komische Videos

online seit 1 year, 31 days ago, geschrieben von , 5 Kommentare

oevpfrauen 300x234 Zwei recht unfreiwillig recht komische VideosDer sagen FeministInnen nicht ungern nach, sie pflege ein konservatives . Dieser Unterstellung tritt nun zumindest die ÖVP ebenso nachhaltig wie wacker mit einem jetzt schon zeitlosen Klassiker der österreichischen Polit- Kultur entgegen. “selbst. bewusst. sein.” lautet der Titel dieses Rauchpausen-füllenden Flatscreen-Meisterwerks, das ein für allemal beweist: die ÖVP hat kein konservatives, kein modernes, sondern ein postmodernes Frauenbild. Ein kleiner Tipp für die nächste Viral-Video-Produktion: das Intro ist ein wenig lang geraten – im schauen die Menschen nix, das länger als 6,3 Sekunden dauert, aber man könnte ja einige der Rollen kombinieren: wie wär’s denn mit der “erotischen Gepäckträgerin”, der “geduldigen Checkerin” oder der “ersten taxifahrenden Geschäftsfrau”? Warnung des Übelkeitsministers: 1:12 bis 1:38 keinesfalls auf nüchternen Magen ansehen! Diesen Beitrag weiterlesen

5 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Hi das sind ja mal echt geniale Movies. Ich finde es einfach nur der Hammer und es entspricht auch ein wenig ...
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Foto: Graffiti am Donaukanal

online seit 1 year, 32 days ago, geschrieben von , 15 Kommentare

Heute beim Sonntagsspaziergang mit Herrn Foerster war das Wetter schlichtweg ideal für sämtliche sportlichen Outdoor- wie Walken, Speed-Walken, Slow-Joggen, Joggen, Zigarettenrauchen oder -Sprayen. Diese drei Fotos hab ich mit dem auf meiner 7D gemacht – zum Vergrößern bitte Klicken.

20110417 sprayer001 600x400 Foto: Graffiti am Donaukanal Diesen Beitrag weiterlesen

15 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Ich finde auch das diese Tagerei unter aller Sau ist. Wenn dann sollen Sie anständige Grafitys sprühen oder es sein lassen. Das ...
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netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat

online seit 1 year, 58 days ago, geschrieben von , 6 Kommentare

Die der IPA ( Foundation Austria) fördert seit sechs Jahren innovative Projekte, die das des in fördern. Im Zentrum des Vergabeprozesses, bei dem jährlich mehrere Projekte mit jeweils bis zu €50.000 gefördert werden, stehen die folgenden Fragen:

Wie kann das Internet in Österreich besser wachsen? Wo sind Möglichkeiten, die wir noch gar nicht kennen? Die IPA fördert Menschen mit Projekten, die auf diese Fragen antworten können. Wir wollen, dass sich das Internet schneller entwickelt – aus sich selbst heraus und so, dass alle etwas davon haben. Wir suchen Projekte von Anbietern und Anwendern, die im Rollen immer stärker wirken – wie ein Schneeball.

netidee netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat

Ich freue mich sehr darüber, dass ich ab diesem Jahr gemeinsam mit Sabine Fleischmann, Dr. Stefan Köhler, Dr. Wolfgang Schwabl und Richard Stastny dem IPA-Förderungsbeirat angehöre: Diesen Beitrag weiterlesen

6 Kommentare - neuester vom 5. Mai 2011:
Tja, ein Klassiker! :elk:
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E-Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert

online seit 1 year, 70 days ago, geschrieben von , 6 Kommentare

Sie wünschten, wir spielten – dass beim Wunschkonzert im Rahmen des 2011 drei so spannende Vorträge zu hören waren, freut mich als Mitorganisator natürlich ganz besonders! Im Vorfeld der Veranstaltung hatte mich Dr. , Leiter des E-Centers der , zu einer Brainstorming-Runde eingeladen, die in der Konzeption eines neuen Session-Formats mündete: Besucher konnten Vorschläge für Ihre Wunschvorträge einreichen, über die anschließend auf der E-Day Homepage abgestimmt wurde. Die drei Top-Themen, für die wir fachlich äußerst kompetente Vortragende gewinnen konnten, bildeten das Programm des Wunschkonzerts. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die 90 Minuten zu moderieren – hier ein überfälliger Rückblick auf einen für mich persönlich ausgesprochen spannenden und erfreulichen Nachmittag.

eday 300x155 E Day 2011: Rückblick aufs WunschkonzertDer E-Day ist die größte Veranstaltung der österreichischen , knapp 3.000 registrierten Gäste markierten in diesem Jahr neuen Besucherrekord. Trotz der sechs parallelen Tracks und des immensen organisatorischen Aufwands kann ich dem Team zum reibungslosen und ungewohnt unstressigen Speaker-Management nur gratulieren. Vorgedruckte Moderationskärtchen hab ich im Vorfeld einer Konferenz noch nie bekommen, und weil ich meine eigene Handschrift selber kaum kann, druckte ich mir die Namen der Gewinner und die Bios unserer Vortragenden vorher aus und wieder mal gelernt, dass Fotopapier für Tintenstrahl-Drucker auf der Rückseite keineswegs so geduldig ist wie auf der Vorderseite, sprich so gut wie gar nicht trocknet. So ein Transferdruck auf die Handfläche wär ja gar nicht unpraktisch, nur leider spiegelverkehrt. Diesen Beitrag weiterlesen

6 Kommentare - neuester vom 6. April 2011:
:love2: Na,dann freu ich doch doch schon mal auf das Nächste mal,wenn das Wunschkonzerts beim E-Day 2012 kommt.
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Freitagsfunde: das Stahlbad zum Wochenende

online seit 1 year, 104 days ago, geschrieben von , 39 Kommentare

stahlbad Freitagsfunde: das Stahlbad zum WochenendeSchon hatte reichlich Spaß im Schmelztiegel. Damals mag die Welt ja noch Ordnung gewesen sein, aber gegen Ende des vergangenen Jahrneunts konstatierte das britische Modeblatt “Economist” den Trend zur Spaßverpflichtung: “Heute gebe es hingegen Zwangsfun als Gewinn-maximierende Teambuilding-Maßnahme”. Der Funzwang macht uns keine Angst, Mann!

Gefährlich wird’s erst dann, wenn adoleszente ohne stattlich zertifizierte Stunt-Ausbildung die betreten. Spielen Ihre Kinder mit dem Feuer? Dann zeigen Sie Ihnen doch dieses – datenschmutz übernimmt keinerlei Verantwortung für resultierende Alpträume:

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39 Kommentare - neuester vom 11. April 2011:
Auf solche Ideen können auch nur Jungs kommen. Ich würde meine Augen und Augenbrauen niemals so einer Gefahr aussetzen. Da ...
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Business goes Social Media – Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!

online seit 1 year, 114 days ago, geschrieben von , 25 Kommentare

Am 17./18. Februar lädt Circle im Le Méridien Vienna zu Business goes Social Media – Fachkonferenz für Führungskräfte, die sich im Entscheidungsprozess befinden, ob und wie sie im nutzen. Für die fachliche Leitung zeichnet Hannes “Sustainovation” Offenbacher verantwortlich, Lead-Partner ist die Agentur , ich habe die Ehre und das Vergnügen, die zweitägige Veranstaltung zu moderieren.

bcircle Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!

Das Konferenzticket ist mit €1.299,- nicht gerade mit einem Kinobesuch vergleichbar, dafür wird den Besuchern aber auch einiges geboten und anderes garantiert nicht: keine Glückskekse, kein Pflaumenwein, keine Agenturverkäufer, sondern eine umfassende, praxisorientierte Einführung über alle Aspekte der kommerziellen Nutzung von Social Media Services von kompetenten Referentinnnen und Referenten mitten aus dem Auge des Social Media Orkans. Welche Sie, wenn Fortuna einen günstigen Schatten wirft, besuchen können: datenschmutz verlost nämlich ein Konferenzticket unter allen Leserinnen und Lesern, die selbst ein Blog betreiben. Wer gewinnen möchte, veröffentlicht ein Blogposting, erklärt, warum sie/er auf die kommen möchte und postet den Link hier via . Diesen Beitrag weiterlesen

25 Kommentare - neuester vom 16. Februar 2011:
Geniales WordPress-Plugin - heißt "Cute Profiles": http://www.clickonf5.org/cute-profiles
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WKO eDay 2011 – Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen

online seit 1 year, 115 days ago, geschrieben von , 7 Kommentare
3. März 2011
9:00bis18:00

Der ist die größte Veranstaltung der Wirtschaftskammer – über 2.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich im Vorjahr von mehr als 70 Vortragenden und 40 Ausstellern über alle Aspekte des Online-Business informieren. Der eDay 2011 findet am 3. März in der Wirtschaftskammer (Wiedner Hauptstraße 62, 1045 Wien) statt und bietet unter dem Motto “Erneuern, um zu wachsen” neben einem noch umfangreicheren Programm zwei neue Zusatzangebote: Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird erstmals eine spezielle Wissensplattform für Wachstum im E-Business geboten, und im Rahmen des “Wunschkonzerts” hat jeder die Besucher die Möglichkeit, eigene Themenvorschläge einzureichen und ein Nokia E55 Monoblock Business-Phone zu gewinnen.

eday WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen

Haben Sie das Programm gelesen und hätten Sie gerne einen Vortrag zu einem Thema, das bisher nicht behandelt wird?

Dann schlagen Sie uns (in der Zeit von 20.01. bis 31.01. 2011) Ihr Wunschthema (max. 3 / Person) vor!

Die spannendsten Themen werden (von 01.02. bis 10.02. 2011) auf www.eday.at zum Publikumsvoting bereitgestellt. Die 3 Themen, die beim Voting die meisten Publikumsstimmen erhalten, werden am E-Day im Franz Dworak Saal (von 17:00 bis 18:30 Uhr) vorgetragen.

Das E-Day Team kümmert sich um kompetente ReferentInnen für diese Themen. Die drei EinreicherInnen der beliebtesten Themen erhalten jeweils ein NOKIA E55 Monoblock mit suretype business phone.

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7 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Hi, ich probiere auch hinzugehen eventuell kann man sich ja dort treffen und ein wenig plaudern. LG Mark
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Ein wunderschönes neues Jahr!

online seit 1 year, 139 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare
2011er schweindl 600x400 Ein wunderschönes neues Jahr!

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10 Kommentare - neuester vom 31. März 2011:
Auch wenn dieser Beitrag ein bisschen alt ist, nach ich das Image gesehen habe, musste ich meinen Kommentar dazufügen. Als ...
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WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen

online seit 1 year, 150 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare

Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren – das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel von den bezahlten Hütern der genießt, nicht der Pläne dümmster – allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.

wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen
[zum Vergrößern bitte anklicken.]

Man kann also, wie Kulturwissenschaftler dies kürzlich im Journal Panorama tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt. Diesen Beitrag weiterlesen

10 Kommentare - neuester vom 12. Februar 2011:
Ich bekenne: Ich habe auch eine Monatskarte. Irgendwann fühlt man sich einfach zu alt für die ganze andere Scheiße. Aber ...
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Warum E-Mail lesen in der U-Bahn nicht immer eine super Idee ist

online seit 1 year, 154 days ago, geschrieben von , 34 Kommentare

…oder wie ich mich eines schönen Tages im November fast zum Geek-Deppen gemacht hätte. Ja, ich weiß: Blogs dienen der Glorifizierung ihres Autors, und davon hab ich hier schon reichlich Gebrauch gemacht. Höchste Zeit, das sorgsam gepflegte Selbstbild mit self-powered negative Management (ha, neues 5-fach-Buzzwöad!) zu beschädigen. Aber ich finde die Geschichte einfach zu gut, deshalb kann ich Sie Ihnen schlichtweg nicht vorenthalten.

yak 600x404 Warum E Mail lesen in der U Bahn nicht immer eine super Idee ist

Namen und personenbezogenen Daten tun nichts zur Sache, aber ich garantiere Ihnen: die Handlung ist sowas von nicht frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Blogautoren sind eindeutig. Es trug sich also eines schönen Tages zu, dass mich der Geschäftsführer einer Ausbildungsinstitution kontaktierte und um ein Angebot für einen einstündigen über ein branchenspezifisches Thema bat. Wir führten ein ausführliches Telefonat, einigten uns auf Inhalte und Honorar und vereinbarten, dass ich ihm am nächsten Tag ein Angebot und eine kurze Beschreibung des geplanten Talks schicken sollte. Diesen Beitrag weiterlesen

34 Kommentare - neuester vom 21. März 2011:
Witzige Story, hätte von mir sein können^^ bzw hätte mir genauso passieren können. Sehr sympatisch! Immer wieder schön zu sehen, ...
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Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht

online seit 1 year, 173 days ago, geschrieben von , 4 Kommentare

wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 GedichtGestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illustren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten die mahnende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu halten. Wie es dazu kam, dass der tendenziell enorm undigitale Jugendforscher aus der beschaulichen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mitten ins brodelnde Zentrum des Netzlebens katapultiert wurde, erklärt der folgende Text – meine Rede inklusive des abschließenden Gedichts, die hier auf vielstimmigen Leserwunsch zu veröffentlichen mir ein riesengroßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: vielstimmig ist keine Floskel, sondern wir sprechen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier) – und keines davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewichten mangels Alternativen Twitter in Rankings derzeit durchwegs überproportional. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigentlich “auf Wunsch tausender Österreicher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung – ich fühle mich geehrt!

Was höre ich da? Sie sind (Micro)Blogger und Social Media User aus dem Land mit dem .at hinten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit diesem Lorenz-Preis für internetfreie Minuten auf sich hat? Na gut, dann mach ich ausnahmsweise mal den Blogger-Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! Folgendes trug sich nämlich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:

Dem “Scheiß ”, in das sich junge Menschen “verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den “Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten” gestiftet.

wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht
Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.

Zurück in die Gegenwart, wir blenden um ins Lilarum. Ich habe es bereits gestern zu Beginn meiner Laudatio Nominatio im Figurentheater Lilarum erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durchwegs österreichischer als “schirrmachern”, aber dennoch stellt jener schicksalhafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu anderen nominierten Netz-Feinden eine, wenngleich amüsante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein verdienter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises würdig fortschreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den WOLO 2010 für den -Pfusch redlich verdient. Der äußerst effizient vergeben Publikumspreis geht an die Austro Mechana. Seht’s doch endlich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völlig sinnlos! Wir lagern all unsere raubkopierten Singles längst in der Cloud.

Damit bleibt mir nur mehr, Host für einen äußerst amüsanten Abend zu danken. Und auch wenn die Zukunft des Netzes in mancherlei Hinsicht mindestens unsicher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vierten Auflage 2011 wird der auf keinen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.

Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier

von Pettauer, anlässlich des WOLO 2010

Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, übersieht eine wichtige Tatsache: Facebook fragmentiert nicht nur, es provoziert, es schwitzt geradezu Hochkultur: überall rinnt sie heraus, und keiner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lauter dämliche “Freunde” hat. Dieses Dilemma muss aber irgendwie abgedichtet werden, bevor Buridans Esel auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mittlerweile Bodyscanner im Lilarum!)

Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nominiert? Am 24.9. diesen Jahres veranstaltete die ehemalige Berater- und nunmehrige Forschergruppe Neuwaldegg die Konferenz “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter & Co Entscheidungen und Kommunikation in Unternehmen verändern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktuelle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im großen und ganzen lässt sich zusammenfassend sagen: wie seit der Inauguration der Jugendforschung nicht anders vorstellbar, sind die jungen Menschen derzeit, noch immer bzw. schon wieder in einer extrem beschissenen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier. Diesen Beitrag weiterlesen

4 Kommentare - neuester vom 20. Januar 2011:
Danke für den wunderbaren Artikel, habe mich köstlich amüsiert! Das bild wo Martin neben gem Overhead Projektor steht ist aber ...
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Wie Facebook uns produktiver macht

online seit 1 year, 176 days ago, geschrieben von , 66 Kommentare

Dieses Posting ist ein von Leo Widrich, dem Autor von Weblicht.at Viel Spaß beim – und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach Bescheid sagen.

nofacebook Wie Facebook uns produktiver machtNein, das , das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer sind Facebook, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. Wie bekannt sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.

Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.

Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste von Lady Gaga, A Real Bad Romance. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.

Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. . Diesen Beitrag weiterlesen

66 Kommentare - neuester vom 23. März 2011:
Da kann ich nur zustimmen - ich bin der Meinung, dass Social Media Aktivitäten in hohem Ausmaß ein HR-Thema sind. ...
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datenschmutz Adventkalender: 28 Stofftiere zu gewinnen!

online seit 1 year, 177 days ago, geschrieben von , 522 Kommentare

ikea1 246x300 datenschmutz Adventkalender: 28 Stofftiere zu gewinnen!Darf ich vorstellen: Klappar Tiger, Gosig Kanin und Barnslig Älg sind drei der stoffigen Spielgefährten, die seit neuestem bei im Regal wohnen. Zwischen 2. November und 24. Dezember geht pro verkauftem 1 Euro an die UNICEF, deren Kinderrechtskonvention sich in diesem Jahr zum 21. Mal jährt. Die Aktion steht unter dem Motto “Für das Recht jedes Kindes auf Schulbildung”.

datenschmutz verlost 28 Stofftiere aus der IKEA-Kollektion – ich mag Stofftiere ausgesprochen gern und finde die Aktion sehr sympathisch und erhalte als “Honorar” für diesen Beitrag besagte 28 Stofftiere, die ganz regulär bei Ikea eingekauft wurden (also inklusive 1-Euro-) und die ich hiermit im “Advent-Kalender” Style verschenke bzw. verlose.

Es gibt hier am Blog von 23.11. bis zum 20.12.2010 jeden Tag 1 Preis zu gewinnen. Das “Advent-Stofftier des Tages” verlose ich unter allen datenschmutz-Lesern, die:

Diesen Beitrag weiterlesen

522 Kommentare - neuester vom 21. Dezember 2010:
Update - Gewinnspiel beendet Ladies and Gents, ich hab gerade gesehen, dass heute einige mitgespielt haben - ACHTUNG: das Gewinnspiel lief ...
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messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta-Inbox

online seit 1 year, 181 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare

Dass Mark Zuckerberg Myspace nicht als Konkurrenz ansieht, überrascht niemanden – Scheintote eignen sich nun mal nicht besonders als Sparring-Partner. Google sei der Rivale, ließ Zuckerberg schon vor Jahren verlautbaren, und erntete damit in erster Linie Unverständnis. Was hat die Pull-orientierte -Suche denn mit der Push-Verbreitung aktueller Informationen in einem sozialen Netzwerk zu tun? Auf den zweiten Blick eine ganze Menge, denn aufgrund des rasanten Popularitätsschubs stellen immer mehr fest, dass ein beträchtliche Anteil ihrer Besucher via eintrifft. Und speziell bei jüngeren Usern erfreut sich das -interne -System hoher Popularität, denn mit Viagra-Spam wird hier (bisher) niemand belästigt.

fbillu messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta Inbox

Nun aber macht das aus Palo Alto Googles populärem Gmail-Service Nutzer abspenstig. In den nächsten Monaten erhält jeder Facebook-Nutzer eine eindeutige E-Mailadresse der username@facebook.com, “username” entspricht dabei der selbst gewählten Vanity-URL http://facebook.com/username. Diesen Beitrag weiterlesen

10 Kommentare - neuester vom 14. Dezember 2010:
Das werde ich auch gleich mal testen. Facebook macht wirklich einen klasse Job!
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